Crosslinking

Neue Perspektiven für Keratokonus-Patienten

Von einem Keratokonus spricht man, wenn sich die Hornhaut des Auges krankhaft immer weiter verdünnt und durch den Augendruck kegelförmig nach vorne wölbt. Die Folge: zunehmende Seheinschränkungen.

Crosslinking

 

 

1. Deutliche Verformung und Verjüngung der Hornhaut bei fortgeschrittenem Keratokonus


2. Normale Hornhaut

 

 

 

Bis vor Kurzem konnte bei einem fortgeschrittenen Keratokonus nur noch eine Hornhauttransplantation weiterhelfen. Jetzt kann durch Crosslinking (Methode zur Gewebsstabilisierung der Hornhaut) Schlimmeres verhindert werden.

Beim UV-Crosslinking werden, wie der Name schon sagt, unter UV-Bestrahlung neue Quervernetzungen im Bindegewebe der Hornhaut aufgebaut. Die neuen Querverbindungen sorgen für Stabilität und verhindern, dass die Hornhaut weiter erschlafft.

Die Behandlung wird unter lokaler Betäubung vorgenommen, dauert nur 45 Minuten und zeigt sehr gute Ergebnisse: In allen bisher veröffentlichten Studien konnte bei nahezu allen Crosslinking-Patienten die Krankheit gestoppt werden. In fast 70 % der Fälle wurde sogar eine leichte Verbesserung des Sehvermögens erzielt.

Wir freuen uns, den Keratokonus-Patienten in unserer Umgebung durch Crosslinking neue, gute Aussichten bieten zu können.